Netzteil - Die Zweite

Bei einem, etwas älteren, externen Festplattengehäuse traten seit geraumer Zeit Probleme auf. Dies waren Abbrüche von Schreib- oder Lesevorgängen, nicht erkennen der Festplatte bis hin zu zerstörten Datenstrukturen auf der Festplatte. Bei letzterem konnte nur noch eine Neu-Formatierung erfolgen. Egal welche Platte, welche Größe etc. immer wieder die sporadischen Probleme.
Leider hat das Netzteil einen speziellen Stecker und kann nicht mal „so eben″ durch ein anderes ersetzt werden.
Als Erschwernis war das Netzteilgehäuse auch noch verklebt.

Nach dem Öffnen kam dies zum Vorschein.

Ansicht von oben auf die Bauteile

Wo kommt nur der Schmutz her?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was hier sofort ins Auge, fällt ist der Schmutz. Wo kommt der, in einem verklebten Gehäuse, nur her? Wurde etwa unter freiem Himmel, während eines Sandsturms, gelötet?

 

 


Auch von der Seite...

Aber auch von der Seite, hier hängt der Kühlkörper in der Luft, kann man erahnen was jetzt kommt.

Jetzt eimal die Bilder der Unterseite einfach „wirken″ lassen.

 

Wie kann man solche Sachen nur in Umlauf bringen?

 
 
Total verdreckt, herausgerissene Lötaugen, kalte Lötstellen...
Hier hilft nur säubern und überarbeiten aller Lötstellen sowie Reparatur der herausgerissenen Lötaugen.

Wieder einmal ein herausragendes Beispiel für Diletanttismus Pfusch, Gier...
Da lässt man, scheinbar, irgendwelche angelernten Hilfskräfte an solche Arbeiten und das nur um ein paar Cent oder Euro zu sparen. Den Hilfskräften kann man hier keinen Vorwurf machen, wohl aber den Auftraggebern und/oder den Weiterverkäufern. Es darf in der Herstellung schließlich nichts kosten, damit der Gewinn stimmt.
Aber billig kann auch gefährlich sein. Man stelle sich einmal ein Datenbackup auf einer Platte vor, die in einem solchen Gehäuse steckt! Da kann man das Backup aber auch sein lassen.

Letzte Bearbeitung: 25.02.2017, 18:15

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