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Der Ausstieg aus Windows...

05.09.2015

Nach dem Testen von verschiedenen Linux-Distributionen habe ich mich für Linux Mint entschieden. Die Bedienung hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Windows, was ja nun einmal von Vorteil sein dürfte. Neben einigen gewöhnungsbedürftigen Änderungen in der Bedienung sind aber auch viele Vorteile, die ich mir teilweise unter Windows gewünscht habe, positiv aufgefallen.

Ein einfaches Beispiel wäre wenn du 2 Fenster mit Texten zum Vergleichen, nebeneinander, auf dem Bildschirm hast musst du das Fenster in dem du scrollen willst immer einmal anklicken. Bei Linux reicht es, wenn der Cursor im Bereich des jeweiligen Fensters ist.

Auch die Sicherheitsrichtlinien unter Linux finde ich hervorragend. Nichts und niemand kann ohne Root-Passwort etwas installieren oder wichtige Systemeinstellungen ändern. Auch die bösen Buben mit Viren etc. dürften bei Linux sehr schlechte Karten haben. Hier wird nicht „mal eben" eine Toolbar installiert oder gar ein „ach so wichtiges Treiber-Update-Müllprogramm".

Neben dem in langer Praxis gewonnenen Erfahrungen macht Linux, auf Grund der Programm-Vielfalt, einem den Wechsel mittlerweile auch sehr leicht. Es muss nicht immer Word sein! Z.B. macht LibreOffice die gleiche Arbeit, man muss sich eben nur umgewöhnen. Und dem guten, Word benutzendem Geschäftspartner, kann mit LibreOffice auch eine Word-Datei geschickt werden.

Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Der einzige Negativpunkt ist die Bildbearbeitungssoftware GIMP. Als Ersatz für Photoshop gedacht ist dieses Programm, durch seine Bedienung, eine einzige Katastrophe. Was haben sich die Entwickler dabei gedacht? Haben die auch einmal an die einfachen Anwender gedacht? Man sollte ja nicht schlecht über „freie" Software reden oder sich beschweren, nur ist hier einer der Hauptpunkte die einen Umstieg erschweren. Dieses Programm hat nahezu KEINERLEI Berührungspunkte mit Photoshop oder ähnlichen Windows Programmen. Daher läuft dies bei mir, mit Hilfe von VirtualBox, weiter und GIMP kommt in die Tonne.

Der Anlass für meinen Ausstieg sind die verschiedenen Berichte über Windows 10. Aber schon in den vorherigen Windows-Versionen hat Microsoft schon viele Schnüffelprogramme eingebaut. Was geht es Microsoft an (z.B.) was für Programme ich auf meinem Rechner habe? Nichts! Warum kann ich nach jedem Windows-Update einem Teil meiner Hardware, wegen fehlender oder nicht mehr laufender Treiber, entsorgen?
Also mit mir nicht mehr.

 
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