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Warum ein neues Shopsystem?

05.12.2013

 TobbiVM-ShopWas es wird und warum...

Im Laufe der Jahre habe ich viele Shopsysteme mit deren Vor- und Nachteilen kennen lernen dürfen. Keines hat wirklich funktioniert oder gar fehlerfrei gearbeitet, was bei dem Umfang einiger Systeme auch kein großes Wunder ist.
Aus diesen leidvollen Erfahrungen heraus wurde das Konzept zu TobbiVM-Shop entworfen und nach und nach weiterentwickelt.

Hier nun einmal eine Auflistung einiger Punkte die ich, wenn vielleicht nicht besser, aber anders machen werde.

Systeminstallation

Es ist natürlich wunderbar wenn man ein Script mitliefert durch das dieses Shopsystem installiert werden kann. Genutzt habe ich diese, wenn vorhanden, auch gerne – auch ich bin faul. Was aber sollen Konfigurationsseiten im Backend mit deren Hilfe man Datenbanknamen, -präfixe, Portnummern etc. verändern kann. Sicher ist eine solche Seite nur den jeweiligen Super-Admins zugänglich (so hoffe ich wenigstens) was aber soll das?

Einmal installiert sollten die Einstellungen stimmen und auf keinen Fall veränderbar sein. Auch ist bei oben genannten Möglichkeiten immer ein Schreibrecht zur Konfigurationsdatei notwendig. Für mich ein Sicherheitsrisiko da in den meisten Fällen der „Einbruch“ in eine Seite über das jeweilige Script läuft und so stehen dann alle Türen offen.

Datenbackup

Wie viele Shopsysteme bieten von Haus aus die Möglichkeit die Datenbank zu sichern oder neu zu laden? Ich habe bei meinen Notizen mal nachgezählt... 27 Shopsysteme und nur ein einziges mit einer festen Backup-Funktion. Dieses eine war dabei auch noch der Gigant unter „meinen“ Shopsystemen mit über 200MB Scriptumfang.

Allerdings ist bei vielen Systemen eine solche Funktion als Modul oder Plugin nachrüstbar. Es kostet halt ein wenig.

Multilingual

Mehrsprachigkeit ist ja bei einigen Systemen so wichtig... Warum? Ein Shopsystem in Englisch und Deutsch oder Finnisch und Norwegisch sind ja noch einigermaßen sinnvoll. Aber Lettisch und Jamaikanisch oder Italienisch und Russisch... Naja wer das will. Einen großen Nachteil hat diese Sache. Alle Vorgänge die zu Kauf führen müssen den jeweiligen landesspezifischen Rechten entsprechend ausgeführt werden.

So z.B. „Kaufen“-Button und nicht „In den Warenkorb“, Widerufsbelehrung, AGB, Mehrwertsteuer, Versandkosten um nur einmal einige unserer Pflichten aufzuzählen. Diese können in anderen Ländern teilweise falsch sein. So müsste ein Shop mit zwei Sprachen auch zweierlei Rechtssystemen entsprechend ausgeführt werden. Dies ist mitunter nur mit erheblichem Aufwand zu erreichen und diese Teile müssen immer wieder neuen Regel angepasst werden.

Ganz abgesehen von Währungsumrechnungen, Lieferarten, Steuern, Zollbestimmungen und und und.

Versionierung

Wer hat das nicht schon erlebt. Man startet ein Update seines Systems und stellt danach fest das das eine oder andere nicht mehr so funktioniert wie bisher oder sogar Daten verändert oder verloren gegangen sind.

Als größte Pleite habe ich erlebt das die ganzen Artikeldaten nur in mühevoller Kleinarbeit wieder verfügbar waren. Was soll so etwas? Warum „entwickelt“ man ein System so (eigentlich handelt es sich um eine Neuentwicklung) und ist nicht in der Lage ein vernünftiges Update-Script zu erstellen? Nein, kann man nicht – und plötzlich kommen die verschiedensten kommerziellen Anbieter und können das für kleines oder manchmal auch für großes Geld.

Ein Schelm wer arges dabei denkt“ und denke an ein nicht unbekanntes Open-Source Shop-System bei dem durch die Dummheit der Beteiligten eine Preisabsprache für Dienstleistungen, die dieses System betreffen, bekannt wurde.

Preisberechnung

Ein Standard ist es die Stückkosten einzutragen und später einfach 2 Stück x Stückpreis – Fertig. Einige andere haben Staffel- oder Mengenfunktionen die beim Erreichen eine angegebenen Stückzahl den Stückpreis senken oder einen prozentualen Abzug vornehmen. Nicht gerade so toll.

Dies kann man aber auch ganz individuell. Dazu muss man wissen das ein Preis aus zwei Teilen besteht. Den Fix-Kosten und den Variablen-Kosten. Fixkosten sind z.B. die Kosten je Bogen Papier bei der Bestellung von vorgedruckten Briefbogen (Materialkosten). Die Variablen-Kosten sind der Preis für das einstellen der Druckmaschine was ja, fast unabhängig von der Menge der Briefbogen, ein fester Wert ist.

Hier einmal eine Beispielrechnung mit fiktiven Werten:

1000 Briefbogen zu je 0,05€ + 30,00€ Maschine einstellen = 80,00€/tsd.

5000 Briefbogen zu je 0,05€ + 30,00€ Maschine einstellen = 65,00€/tsd.

So kann ein „Staffelpreis“ einfach mit der Angabe von zwei Werten kundengerecht angegeben werden.

Überkandidelte oder überflüssige Funktionen

Ein- und Abschaltbare SEO-Freundliche URLs – Wer das abschaltet hat ein Problem welches vor dem Bildschirm sitzt.

Löschfunktionen ohne Prüfung ob andere Funktionen beeinträchtigt werden – z.B. Kategorien löschen die noch Unterkategorien haben.

Unendlich viele Unterkategorien – Wer mehr als 2 Unterkategorien unter der Hauptkategorie anlegt macht etwas falsch. Das ist keinesfalls Benutzerfreundlich und auch Suchmaschinen haben da irgendwo Grenzen.

Keine oder unzureichende Einflussmöglichkeiten auf die Metadescription oder die Keywords bei den verschiedenen Seiten – In diesen beiden Fällen nur eine Standard-Angabe zu haben ist schon fast eine SEO-Straftat besser sind aber viele automatisch generierten Metatags und Keywords auch nicht. Schluderei an dieser Stelle strafen Suchmaschinen ab. Auch Google!

Solche uns ähnliche Dinge sind in allen Shopsystemen zu finden. Mit Sicherheit werden auch einige in TobbiVM-Shop zu finden sein. Aber sollte ein logisch nachvollziehbarer Grund vorliegen so werde ich der letzte sein der sich gegen ein Änderung ausspricht.

 

 

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